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26.06.2019

Präzisionswerkzeughersteller verzeichnet ein erfolgreiches Jahr

Mapal Gruppe

Ein Wachstum von knapp 5% verzeichnet die international agierende Mapal Gruppe, Aalen für 2018. „Das Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erreicht haben, ist durchaus zufriedenstellend“, sagt Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe. So stieg der konsolidierte Gruppenumsatz von 610 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 640 Millionen Euro 2018. Neben dem Umsatz hat auch die Zahl der Mitarbeiter zugenommen. Der Präzisionswerkzeughersteller beschäftigt mittlerweile über 5500 Mitarbeiter weltweit, davon mehr als 3600 in Deutschland.

Mapal hat seine Stellung in allen wichtigen Regionen gefestigt und weiter ausgebaut. Um das zu erreichen, wurde im vergangenen Jahr kräftig in die Standorte investiert. „In Asien haben wir unter anderem ein neues Joint Venture in Vietnam gegründet und die Mehrheit an ADICO, einem Hersteller von PKD- und PcBN-Schneidstoffen, übernommen“, konkretisiert Dr. Kress. Nach Deutschland ist Asien weiterhin der wichtigste Markt für Mapal, auch wenn – analog zum Wirtschaftswachstum des Landes – die Wachstumsraten in China etwas gesunken sind.

Auf dem amerikanischen Kontinent wird die Präsenz ebenfalls ausgebaut. „Wir haben unseren Standort in Fountain Inn, South Carolina, erweitert“, erläutert Dr. Kress. Im Februar 2019 wurde zudem ein komplett neues Werk in Mexiko eröffnet. In Deutschland wird durch eine neue Produktionshalle die Kapazität des Kompetenzzentrums für Vollhartmetallwerkzeuge in Altenstadt erhöht. Zu den Neubauten und Erweiterungen kommen laufende Investitionen weltweit in neue Maschinen, um Qualität und Produktivität auf höchstem Niveau zu halten.
Mapal forciert in 2019 das Engagement in unterschiedlichen Branchen, unter anderem im Werkzeug- und Formenbau. Auch in der Automobilbranche warten Herausforderungen, so Dr. Kress: „Wir wollen unsere führende Stellung bei der Bearbeitung von Komponenten für elektrisch angetriebene Fahrzeuge weiter ausbauen.“

Ein Schwerpunkt liegt zudem weiterhin auf der Digitalisierung und damit auf der Mapal Tochter c-Com. Der Fokus des Tochterunternehmens hat sich erweitert. „In der Praxis haben wir gesehen, was vielen, besonders kleinen, Unternehmen fehlt – ein Angebot zum einfachen Einstieg in die digitale Welt“, sagt Dr. Kress. Aus diesem Grund bietet c-Com zahlreiche Module, die diesen Einstieg erlauben. Unter anderem durch das Modul zum effizienten Nachschliffhandling oder durch die „c-Connect“ Box zur einfachen Maschinenüberwachung.

www.mapal.com



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