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15.04.2019

Aachener Fraunhofer-Institute starten drei Praxisstudien mit 15 Partnern

Digitaler Zwilling, 5G und das Industrial Internet of Things

Wie aus Maschinendaten ein digitaler Zwilling entsteht, wie Unternehmen den neuen Mobilfunkstandard 5G in ihrer Produktion einsetzen können und welche Software das Industrial Internet of Things antreiben kann – das untersuchen jetzt die drei Aachener Fraunhofer-Institute gemeinsam mit den 15 Industriepartnern ihrer neuen Forschungscommunity im International Center for Networked, Adaptive Production, kurz ICNAP. Während ihres ersten Jahrestreffens hatten die ICNAP-Partner diese drei Themenfelder als besonders dringlich eingestuft und für die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des kommenden Jahres ausgewählt.

Bis Ende 2019 sollen nun in drei unabhängigen Studien „Merging data sources from different manufacturing technologies into one Digital Twin“, „Development of a reference architecture for 5G-enabled production“ sowie „Middleware software for industrial Internet of Things“, Antworten erarbeitet werden.
Ziel der ICNAP-Community ist es, neue Produktionssysteme und Wertschöpfungsketten im Sinne der Industrie 4.0 zu entwickeln und diese anhand konkreter Fertigungsaufgaben für den industriellen Einsatz zu erproben. Die drei Aachener Fraunhofer-Institute für Produktionstechnologie IPT, für Lasertechnik ILT sowie für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME werden dies gemeinsam mit namhaften Industriepartnern wie Ericsson GmbH, MTU Aero Engines AG und Atlas Copco Airpower N.V. umsetzen. Weitere Partner des ICNAP stammen aus dem Bereich der Mess- und Sensortechnik, der IT, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie aus produzierenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Für die drei Studien ist neben drei Arbeitstreffen, in denen die Forschungsergebnisse gemeinsam mit den Industriepartnern diskutiert werden, auch ein Hackathon vorgesehen. Auf diese Weise wollen die Aachener Institute das kreative Potential im Umfeld der Aachener Hochschule in ihre Entwicklungsarbeiten einbeziehen: Begabte Studierende und Absolventen können vom 28. bis zum 30. Juni 2019 die Gelegenheit wahrnehmen, sich in kleinen Teams in der Digital Church in Aachen an den aktuellen Herausforderungen der Industrie 4.0 zu versuchen und anhand praxisbezogener Programmieraufgaben in einer echten Fertigungsumgebung ihr Können unter Beweis zu stellen.

Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort unter www.vernetzte-adaptive-produktion.de/hackathon2019 möglich.



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