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wt-online - Ausgabe 10-2004, S. 491

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Umformtechnik

Entscheidende Prozessparameter beim Planetenschrägwalzen von Kupferrohren

Der Planetenschrägwalzprozess wird in der Kupferrohrherstellung seit Beginn der 90er Jahre erfolgreich eingesetzt, da er gegenüber den Alternativverfahren wie „High-Ratio“ oder „Low-Ratio“ Kostenvorteile aufgrund der geringeren Anzahl an Prozessschritten bietet. Überwiegend wird dieses Herstellungsverfahren in der ACR-Rohrproduktion angewendet, die hohe Anforderung an die Qualität stellt. Aber auch im Sanitärbereich zur Wasserrohrfertigung kommt dieser Prozess zum Einsatz. Ein mathematisches Modell dieses Umformverfahrens wird durch umfangreiche Untersuchungen in der Praxis und theoretische Simulationen mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode entwickelt. Ziel ist, mit diesem Modell das Walzverfahren transparent darzustellen, um so eine Optimierung des Prozesses hinsichtlich Ausbringung und Qualität ohne lange Praxisversuche zu ermöglichen. Im Rahmen dieses Fachbeitrags werden die Eigenschaften des Walzprozesses sowohl qualitativ als auch quantitativ auf Basis von Versuchswalzungen beschrieben. Dabei werden die Zusammenhänge dargestellt und erläutert, so dass ein Grundverständnis der Prozesscharakteristik vermittelt und die Einflüsse der Prozessparameter aufgezeigt werden.

Engineering parameters for planetary cross rolling of copper tubes

The planetary cross-rolling process has been successfully employed in copper tube production since the early 1990s, as it offers cost benefits compared with alternative processes such as high-ratio and low-ratio reduction due to the smaller number of process steps. This production process is predominantly employed in the production of ACR tubes where high demands are made on quality, but also in the plumbing sector for the production of water pipes. An arithmetic model of this forming process is developed using extensive investigations in practice and theoretical simulations using the finite elements method. The aim is to make the rolling process transparent using this model so that the process can be optimised with respect to yield and quality without the need for long practical trials. This report describes the characteristics of the rolling process both qualitatively and quantitatively on the basis of trial rollings. The interrelationships are presented and explained so that a basic understanding of the process characteristics is conveyed and the influences of the process parameters are illustrated.

Autor:
Winterfeldt, T.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
wt-online 10-2004, Seite 491
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