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wt-online - Ausgabe 06-2004, S. 289

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Qualitätssicherung, Bohren

Schichterkennung beim Orbitalbohren von Verbundwerkstoffen *

Eine Produktivitätssteigerung beim Bearbeiten von Schichtverbundwerkstoffen kann durch Optimierung der Bearbeitungsparameter erreicht werden. Hierfür ist es sinnvoll, ein Erkennungsverfahren für die einzelnen Werkstoffschichten einzusetzen. Die Nutzung steuerungsinterner Größen bietet dabei Vorzüge gegenüber externen Sensoren. Bei Überwachungsstrategien ist die Wahl der Signalverarbeitungsmethode von Bedeutung, um die Zustandsänderungen über möglichst wenige Kennwerte zuverlässig zu erfassen. Beim Orbitalbohren treten im Frequenzspektrum des steuerungsinternen Hauptspindelstroms werkstoffabhängige Signalmerkmale auf, die zur Schichterkennung herangezogen werden. Das zeitliche Auflösungsvermögen der Wavelet-Transformation ist dabei gegenüber der gefensterten Fourier-Transformation prinzipiell von Vorteil. Gleichzeitig liefern die Koeffizienten eines an den Signalcharakter angepassten Basis-Wavelets aussagefähigere Kennwerte.

Layerdetection during orbital drilling of composit materials

An increase in productivity of machining composite materials can be obtained by the adjustment of the machining parameters to the current layer. Therefore, an individual layer detection is of interest. Signals generated by the control are of advantage compared to external sensors. Monitoring strategies require an appropriate signal processing method. In orbital drilling the frequency spectrum of the digital main spindle current shows characteristic changes related to the layer material. In order to apply these signal components for layer detection the advantages of the wavelet-transformation in time resolution compared to the short time fourier- transformation are used. Moreover the coefficients of a mother-wavelet which is adapted to the specific signal character provide more reliable values.

Autor:
Kuhfuss, B.; Schädlich, S.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
wt-online 06-2004, Seite 289
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