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wt-online - Ausgabe 1/2-2004, S. 27

Kompletter Beitrag im pdf-Format 27.pdf

Aus- und Weiterbildung, Arbeitsgestaltung

Die Bewältigung des Unplanbaren: Erfahrungsgeleitetes Arbeiten als Antwort auf neue Anforderungen an industrielle Fachkräfte

Ergebnisse aus dem Verbundprojekt „Neue Anforderungen an Kompetenzen erfahrungs- geleiteten Arbeitens und selbstgesteuerten Lernens bei industriellen Fachkräften“ (NAKIF)

Im Mittelpunkt des Verbundprojektes NAKIF stand die Förderung der „Erfahrungsfähigkeit“ industrieller Fachkräfte, das heißt der Fähigkeit, berufliches Wissen und Können auf dem Weg des „Erfahrung-Machens“ zu erwerben und anzuwenden. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass im Rahmen neuer Formen der Unternehmensorganisation Anforderungen an neuartige Kompetenzen industrieller Fachkräfte entstehen. Diese Kompetenzen verlangen zunehmend die Fähigkeit zu sinnlich-körperlicher Wahrnehmung und subjektivem Empfinden, assoziativem und bildhaftem Denken, explorativer Vorgehensweise und auch einer emotionalen Beziehung nicht nur zu Personen, sondern ebenso zu Gegenständen. Der Beitrag greift die Ergebnisse des Verbundprojektes NAKIF auf und stellt neue Möglichkeiten und Formen eines selbstgesteuerten erfahrungsgeleiteten Lernens vor. Im Besonderen wird auf die szenario-basierte Innovationsmethode für Engineering-Prozesse eingegangen, wie sie im Rahmen der Forschungstätigkeit beim Projektpartner DaimlerChrysler entwickelt und erprobt wurde.

Dealing with uncertainty in the business environment: Experience-based work as a response to new demands on skilled workers in the industrial sector

The central focus of the BMBF sponsored Co-operative Project NAKIF was placed on the promotion of the “experiencing ability” of skilled workers in the industrial sector. In other words: the ability to acquire and use professional knowledge and skill through being enabled to make one's own experiences. The project’s starting point was the consideration that due to the emergence of new business organisation forms the need arises for new types of competences among skilled workers in industry. These new competences increasingly necessitate the ability to have sensual-physical cognition and subjective perception, associative and image-based thinking, an explorative approach and also an emotional connection not just to people but also to objects. New requirements for learning can be deduced from this realisation. The results of the Co-operative Project NAKIF are taken up and new possibilities and forms of a self-directed, experience-driven learning are presented. In particular the scenario-based innovation method for engineering processes is addressed; how it was developed and tested in the course of research work with project partner DaimlerChrysler.

Autor:
Sevsay-Tegethoff, N.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
wt-online 1/2-2004, Seite 27
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