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wt-online - Ausgabe 10-2009, S. 761-767

Kompletter Beitrag im pdf-Format 761_51223.pdf

Umformtechnik, Werkstoffe, Simulation

Verbesserung der Materialcharakterisierung im Umfeld heutiger Produktionsprozesse *

Technologisch-betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte bei der Umformung von Aluminiumblechwerkstoffen

Dieser Fachbeitrag zeigt Potentiale einer sowohl aus technologischen als auch aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten verbesserten Charakterisierung der Umformbarkeit von Aluminiumblechwerkstoffen im Umfeld heutiger Produktionsprozesse auf. Die dabei neu erstellten Ansätze bieten zwar im besonderen Maße für umformkritische Leichtbaublechwerkstoffe die Möglichkeit zur differenzierten Werkstoffcharakterisierung. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht entstehen jedoch infolge ergänzender Werkstoffprüfungen in aller Regel enorme Zusatzkosten, die teilweise die zu produzierenden Einzelteilkosten der betroffenen Materialchargen übersteigen. Der Fachbeitrag geht näher ein auf die Vorhersage eines betriebswirtschaftlich sinnvollen Umfangs zur Werkstoffprüfung, auf die Verbesserung der Aussagekraft durch Einführung der „Grenzformänderungskurve“ sowie auch auf die Reduktion notwendiger laufender Kosten mithilfe einer zerstörungsfreien Methode zur Werkstoffprüfung für ein charakteristisches Aluminium-Außenhaut-Tiefziehteil einer mittelgroßen Serie. Mit den Ergebnissen dieser Arbeit können umformkritische Werkstoffeigenschaften sowohl eindeutiger als auch kosten- und zeitsparender detektiert werden.

Improvement of material characterisation in series production under techno-economical points of view

This contribution reveals potentials concerning a techno-economical optimization of characterisation of material’s formability in series production of deep drawn sheet metal parts. Such approaches are directly developed for light weight materials. The experimental and analytical investigation of so called Forming Limit Curve (FLC) enables a distinguished investigation of material’s formability. Such kind of material characterisation often leads to increased costs of material characterisation. Thus, a further improvement concerning economical regards can be achieved by establishing non-destructive material characterisation. With these results an insufficient material formability can be detected more significantly both cost and time consuming investigations can be reduced.

Autor:
Liewald, M.; Schleich, R.; Denninger, R.; Sindel, M.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
wt-online 10-2009, Seite 761-767
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