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wt-online - Ausgabe 03-2002, S. 107

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Werkzeugmaschinen, Schleifen

µ-genaues Powerplay

FAG rationalisiert mit verketteten Sunnen-Kreuzschleifmaschinen die hochpräzise Serienfertigung von innovativen ESP-Exzenterlagern

Jede Innovation ist nur so profitabel, wie es ihre Verfügbarkeit zulässt. Und: Eine schnelle Markteinführung ist hier gefragt. Das gilt umso mehr, wenn der Markt global ist, Millionen-Stückzahlen gefordert sind und ein entsprechend scharfer Wettbewerb herrscht. In einer solchen Situation befand sich die FAG Automobiltechnik AG mit ihrem extrem genau zu fertigenden Exzenterlager für eine neue, wegweisende ESP-Hydraulikeinheit. Kurz: Eine durchsatzstarke, zudem prozessstabile und stückkostengünstige Komplettfertigungsanlage war gefordert – und das möglichst schnell. In der Hommel Präzision fanden die Schweinfurter einen gleichermaßen reaktionsschnellen wie kompetenten Lösungspartner, der einerseits technologisch (Kreuzschleifen) und andererseits konzeptionell (2 x 3 verkettete, QS-integrierende Sunnen „ECA-3500“) die engen Terminvorgaben, die hohen Qualitätsforderungen, die anspruchsvollen Kostenziele und die Stückzahlforderungen erfüllt.

Bild 2. Flexible Durchsatzbeschleuniger: Die beiden Fertigungslinien mit je drei verketteten Sunnen „ECA-3500“ ermöglichten FAG einen sehr schnellen Serienanlauf. Neben der hohen Verfügbarkeit bietet das Fertigungskonzept zudem vorbildliche Notlaufeigenschaften. Die ECA-3500 können im Extremfall sogar einzeln handbedient eingesetzt werden.

Bild 3. Die Automation des Kreuzschleifprozesses sieht zwar unspektakulär aus, verlangt aber jede Menge Know-how. So erfolgt bei FAG über das Handlingsystem mittels integrierter Messeinrichtungen gleichzeitig eine Qualitätssicherung. Am Ende der beiden Kreuzschleifstränge sichern zudem Stichprobenmessungen, dass nur i.O-Teile in den (von FAG gestellten) materialflusstechnisch integrierten Montageanlagen komplettiert werden.

Bild 4. Kundennähe: Neben den prozessualen Vorteilen des Kreuzschleifens bekam Hommel Präzision vor allem auch aufgrund der schnellen wie gleichermaßen kompetenten Reaktion auf die FAG-Anforderungen den Zuschlag. Die Schulung des Personals erfolgte parallel zur Installation. Und seit Serienanlauf transferiert Projektbetreuer Klaus Grumann bei seinen regelmäßigen Besuchen „vor Ort“ die neuesten Kreuzschleif-Erkenntnisse an die FAG-Mitarbeiter und legt bei aktuellen Problemen auch selber Hand an. (Bilder: Hommel CNC-Technik/Hennecke)

Autor:
Hennecke, K. D.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
wt-online 03-2002, Seite 107
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