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wt-online - Ausgabe 5-2017, S. 352-358

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Maschinenbau, Energieeffizienz, Drehen

Energieeffizienz beim Spanen

Untersuchungen über den Einfluss einer Minimalmengenschmierung (MMS) beim Schlicht- und Feindrehen

Von der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) sind in Zusammenarbeit mit der TU Liberec Untersuchungen zur Verbesserung der Energieeffizienz an spanenden Werkzeugmaschinen durchgeführt worden. Im Gegensatz zu bereits durchgeführten Untersuchungen wurde der Fokus hier auf das Belastungsverhalten im Teillastbereich gerichtet. Die durchgeführten Untersuchungen beschränkten sich auf das Längsdrehen mit geringen Schnitttiefen. Als Werkstoffe kamen ein Baustahl und ein Vergütungsstahl zum Einsatz. Durch die Bestimmung der Leerlaufleistung der verwendeten Drehmaschine waren tatsächliche Aussagen über die Schnittleistung möglich. Für das Ermitteln des Wirkungsgrades wurden auch die Schnittleistungen bei verschiedenen Drehzahlen aufgenommen. Alle weiteren Spanungsbedingungen blieben für die Untersuchungen konstant. Im Ergebnis der Untersuchung bestätigte sich das Potenzial der Minimalmengenschmierung. Der Wirkungsgrad verbesserte sich durchschnittlich um 5%. Beachtenswert ist der Einfluss des Einstellwinkels. Hier liegt das Optimierungspotenzial der Energieeffizienz in Summe bei 14%. Die Untersuchungen ergaben weiterhin eine hohe Korrelation von Spanungsbedingungen, Werkstückwerkstoff und verwendetem Schmiermittel.

Energy efficiency at machining - Investigations about the influence of minimun quantity lubrication (MQL) at final cutting

The Brandenburg University of Technology has carried out investigations in cooperation with the technical University of Liberec to improve the energy efficiency of cutting machine tools. In contrast to investigations already carried out, the focus here was on the loading behavior in the partial load range. The investigations carried out were limited to longitudinal turning with low cutting depths. A structural steel and a tempering steel were used as materials. By determining the no-load power of the used lathe, actual statements about the cutting performance were possible. For the determination of the efficiency, the cutting performance was recorded at different speeds. All further stress conditions remained constant for the investigations. As a result of the investigation, the potential of minimum quantity lubrication was confirmed. The efficiency improved by an average of 5%. The influence of the angle of setting was remarkable. The optimization potential of energy efficiency was at 14%. The investigations also revealed a high correlation between stress conditions, workpiece material and lubricant used.

Autor:
Simon, S. Prof.; Wichmann, S.; Brill, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
wt-online 5-2017, Seite 352-358
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